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Aalbesatz 2014 (fs – 01.05.2014)

Am 26. April 2014 wurden 25 kg Farmaal im Wesuweer Emsgewässer als Beitrag zur Bestanderhaltung des Europäischen Aals ausgesetzt. Der Bestand des Aales ist stark gefährdet. Die Gründe liegen u.a. in der Verlagerung des Golfstromes, Verarbeitung der Glasaale in der Delikatessenverarbeitung und Kormoranproblematik.
Der Fischereiverein Wesuwe beteiligt sich an Aalbesatzmaßnahmen im abwanderungsfähigen Emsgewässer auf Basis der von der Europäischen Kommission genehmigten deutschen Aalbewirtschaftungspläne. Diese Pläne enthalten die Zielsetzung, zur Sicherung einer ausreichenden Blankaal-Abwanderungsrate den Umfang der bisherigen Besatzmaßnahmen nach Möglichkeit zu steigern. Zur Kofinanzierung stellt das Land Niedersachsen in diesem Jahr 200.000 € bereit. Gefördert wird der Besatz mit Glas- oder vorgestreckten Aalen (Farmaalen).
Die Farmaale wurden an der Albe Fischfarm in Hüntel vom Bezirksgewässerwart Matthias Tengen den Gewässerwarten der emsanliegenden Vereine zum anschließenden Besatz in der Ems übergeben. Der Aalbesatz von 25 kg im FV Wesuwe, der sich aus dem vereinseigenen Anteil von 6 kg sowie dem Bezirksanteil von 16 kg erhöht um 3 kg aus dem Zusatzprogramm des Bezirksfischereiverbandes zusammensetzt, wurde vom 1. Gewässerwart Franz Schwieters empfangen und anschließend in der Ems ausgesetzt.
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Auslieferung der Farmaale in Transportbehältern bei Albe Fischfarm in Hüntel organisiert über den Bezirksfischereiverband Emsland e.V.

 

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Transportbehälter mit den Farmaalen am Besatzstandort kurz vor dem Freisetzen im Fließgewässer „Ems“

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